In jedem Kind träumt Gott den Traum der Liebe,
in jedem Kind wacht ein Stück Himmel auf,
in jedem Kind blüht Hoffnung, wächst die Zukunft,
in jedem Kind wird unsere Erde neu.
Ein Kind, was ist das?
Ein Kind, was ist das?
Glück, für das es keine Worte gibt,
Liebe, die Gestalt angenommen hat,
eine Hand, die zurückführt in eine Welt,
die man längst vergessen hat.
Ja! Ein göttlich Wesen ist das Kind
Ja! Ein göttlich Wesen ist das Kind,
solang es nicht in die Chamäleonsfarbe der Menschen getaucht ist.
Es ist ganz, was es ist, und darum ist es so schön.
Der Zwang des Gesetzes und des Schicksals betastet es nicht; im Kind ist Freiheit allein.
In ihm ist Frieden; es ist noch mit sich selber nicht zerfallen.
Reichtum ist in ihm; es kennt sein Herz, die Dürftigkeit des Lebens nicht.
Es ist unsterblich, denn es weiß vom Tode nichts.
Vor allen Kindern, die uns begegnen
Vor allen Kindern, die uns begegnen,
sollten wir uns tief und ehrfurchtsvoll verneigen;
sie sind unsere Herren, für sie arbeiten wir.
Ein Kind in der Hütte ist mehr als ein Greis auf dem Throne.
Schon darum muss man suchen, Vater zu werden,
um Kinder ohne Neid betrachten zu können.
Neues Leben ist im Haus
Neues Leben ist im Haus,
schon sieht die Welt viel schöner aus.
Das Baby soll viel Freude machen,
soll heiter sein, soll immer lachen.
Gesegnet sein mit vielen Gaben
und eine schöne Zukunft haben.
Zwei kleine Füße bewegen sich
Zwei kleine Füße bewegen sich fort,
zwei kleine Ohren, die hören das Wort,
ein kleines Wesen mit Augen, sie sehen,
zwei kleine Arme, zwei Hände daran,
das ist ein Wunder – das man sehen kann.
Wir wissen nicht, was das Leben dir bringt,
wir werden helfen, dass vieles gelingt.
Dir soll die Zukunft Blüten tragen, in hellen Farben
Dir soll die Zukunft Blüten tragen,
in hellen Farben, leuchtend schön.
Glück und Freude soll’n an allen Tagen
hell über deinem Leben steh’n!
Laut erschallt der Jubelton
Laut erschallt der Jubelton
für die stolzen Eltern und den Sohn:
Zueinander mögt Ihr stets bewahren
Liebe und Vertrauen – in allen Jahren.
Mit Freude haben wir vernommen, das Baby ist jetzt angekommen
Mit Freude haben wir vernommen,
das Baby ist jetzt angekommen.
Vorbei die Zeit, da Ihr gewartet,
jetzt wird ins neue Glück gestartet!
Sind auch die Nächte vorerst laut,
ist dieser Krach bald abgeflaut.
Denn wir können die Kinder nach unserem Sinn nicht formen
Denn wir können die Kinder nach unserem Sinn nicht formen.
So wie Gott sie uns gab, so muss man sie haben und lieben.
Sie erziehen auf’s Beste und jeglichen lassen gewähren,
denn der eine hat die, der andere andere Gaben.
Jeder braucht sie und jeder ist doch nur auf eigene Weise gut und glücklich.